Alle, die es je erlebt haben, wissen Bescheid: Gemeinsam singen und musizieren ist ein Erlebnis, das weit trägt. Ob in der Schule, in der Familie, einem Verein – oder eben bei den Pfadfindern! Das ist ja nichts Neues, denn Singen gehört einfach dazu für Pfadfinderinnen und Pfadinder in der ganzen Welt, sogar mit gemeinsamem Liedgut! Aber von selbst pflanzt sich das nicht fort, man darf auch nachhelfen und neue Begeisterung entfachen.
Der Bamberger Singewettstreit tut das nun schon sehr lange, er fand jetzt zum 38. Male statt. Dahinter steht der BdP-Stamm Seeadler. Er hat damit für Kontinuität gesorgt und die Idee weiter entwickelt. Angesprochen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sie sollen als Meuten, Sippen oder Singekreise voneinander lernen. Angesprochen sind auch Gruppen anderer BdP-Stämme oder aus anderen Pfadfinderbünden. Mehr als 100 Teilnehmende waren an jenem Juniwochenende nach Bamberg gekommen. Das setzt eine eingespielte Organisation voraus, von den Schlafzelten bis zur Jurtenkonstruktion als Konzertraum und zur Küche muss alles klappen.
Die Faszination von Musik liegt auch in ihrer Vielfalt. Da waren die zwei Wölflingsmeuten, die alles selbst gemacht hatten: Liedtexte, Choreos und Kostüme. Da waren ganz neue anspruchsvolle oder einfach nur lustige Beiträge, die den Horizont des Publikums erweiterten. Am Ende gab es wertvolle Preise und ganz am Ende zwei fetzige Singeabende mit verschiedenen Instrumenten - am Lagerfeuer bei einem Becher Tschai. Gemeinsam singen und musizieren…
Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 360 Euro.

