Erstellt von 2019

Grundregel für das Miteinander: Stopp ist Stopp

Wie der Landesverband Bayern die Jüngsten im BdP für Gefahren sensibilisiert

Prävention gegen sexualisierte Gewalt klappt nur über Information und Offenheit, damit klare Regeln anwendbar sind. Im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist das Thema schon lange im Alltag verankert, es wird vom Arbeitskreis „Intakt“ betreut. Es gilt die Stoppregel, wenn einem Mädchen oder Jungen, im Kindesalter oder als Jugendliche, jemand zu nahe kommt oder auch eine andere Situation zu viel wird.

Der Landesverband Bayern im BdP hat jetzt mit einer Postkartenaktion das Thema den jüngsten Mitgliedern, den Wölflingen, noch einmal nahe gebracht. Und zwar auf direktem Wege, ohne Filterung durch die Meuten- oder Stammesführung. Die Postkarten wurden also an die Jungen und Mädchen persönlich verschickt, versehen mit einem eigens dafür gestalteten Motiv. Auf der Zeichnung sind Alltagszenen in einem Zeltlager zu sehen, aus denen unter Umständen Stoppsituationen entstehen können.  Und so lautet die Stoppregel: „Du darfst bei den Pfadfindern immer stop sagen, wenn  dir eine Situation zu viel wird oder dir jemand zu nahe kommt. Das ist eine Grundregel für unser Miteinander.“

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 400 Euro.