2020

Nur noch kurz das Internet retten…

Wie Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Baden-Württemberg und Bayern einer virtuellen Spielidee folgten 

Hilfe, das Internet wird weich! Der Supergau ist da, weil das Korrekturprogramm U.L.L.Y. zwischen die Fronten der zwei Welten Digital und Analog geraten ist. Das war der Auftakt zum „Weltrettathon“, einer Spielgeschichte aus den Landesverbänden Baden-Württemberg und Bayern im BdP. Darauf kann man wohl nur kommen, wenn die Corona-Pandemie das Gruppenleben und den Alltag fest m Griff hat, keine Gruppenstunden, keine Singerunden und Wochenendfahrten möglich sind und nur das Internet noch da ist, um sich zu betätigen und ein Spiel zu spielen.

Und nun ist das Internet weich geworden (im Spiel kann das Internet eben weich werden, warum denn nicht?).  Über 100 Teilnehmende machten sich zu Hause auf den Weg, um U.L.L.Y. zu helfen. Über Instagram verteilte das Team von Weltrettathon Aufgaben, die Lösungen kamen aus allen Richtungen, und mit jedem Post rückte die Rettung ein Stück näher. Texte schreiben, Bilder machen und verfremden, einen „echten“ Müllroboter bauen zur Rettung der Umwelt und einfach Aufgaben nach einem festen Plan zu erledigen, so ließen sich die Verknüpfungen wiederherstellen und das Internet stabilisieren. Und damit war das Analoge auch wieder frei – die Welt gerettet für die Zeit nach Corona.     

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 500 Euro.

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