2025

Sommerlager am See - wer schaut auf die Nichtschwimmer?

Wie der BdP-Bezirk München für mehr Sicherheit auf Fahrt und Lager sorgt

Immer weniger Kinder lernen rechtzeitig und systematisch schwimmen, eine inzwischen leider vertraute Entwicklung in der Gesellschaft. Und die hat durchaus auch mit der Pfadfinderarbeit zu tun. Ist nicht das Sommerlager, besonders wenn es an einem See stattfindet, das Größte? Und wer hat dabei die Kinder im Auge, die nicht sicher im Schwimmen sind und kann professionell eingreifen? 

Diese Frage ließ den Bezirk München im BdP-Landesverband Bayern keine Ruhe. Er organisierte zusammen mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) einen Rettungsschwimmkurs und hat dafür ein interessantes Modell entwickelt. Der BdP erledigte das Organisatorische und beteiligte sich an den Kosten und die Schwimmspezialisten vom BRK helfen später dabei, auf dem Pfingstlager die Badestelle sicherer zu machen. Teilnehmen am Rettungsschwimmkurs konnten Pfadfinderinnen und Pfadfinder ab 14 Jahren. Sie absolvierten ein anspruchsvolles Programm. Nach einem Tag Theorie folgten zwei Tage Praxis im Schwimmbad, die Beherrschung von Rettungstechniken in Notsituationen einschließlich Herz-Lungen-Wiederbelebung. 

Die Aktion hat sich bewährt und soll künftig auf noch breitere Basis gestellt werden. Teilnehmen darf nämlich nur,wer einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hat. Damit ist die nächste Aktivität von BdP-Bezirksverband und BRK schon geplant…

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 400 Euro.