2025

Und am Abend ein Stempel in den Wanderpass…

Wie die Aufbaugruppe „Wilde Möhre“ aus Halle an der Saale die Freude an Sommerferien auf Fahrt endgültig für sich entdeckte

Pfadfinderinnen und Pfadfindern das Wandern schmackhaft zu machen, ist das nicht wie „Eulen nach Athen tragen“? Dieser Spruch aus der Antike steht dafür, etwas zu tun, was eigentlich gar nicht nötig ist. Und nun Wandern und Pfadfinden. Der Aufbaugruppe „Wilde Möhre“ aus Halle an der Saale im Landesverband BdP-Landesverband Sachsen-Snhalt war es aber durchaus wichtig, ihren Mitgliedern einen Impuls zum zentralen pfadfinderischen Element der Fahrt zu geben. Hintergrund sind eher negative Erfahrungen mit dem allerersten Haijk der Gruppe, was für Frust gesorgt hatte. „Semi-spontan“, wie die Gruppe in ihrem Antrag an die Stiftung Pfadfinden schrieb, sollen deshalb die Jungen und Mädchen aus der Wölflings- und sowie der Pfadistufe an Sommerferien auf Fahrt und an die Abenteuer eines gelungenen Haijks herangeführt werden.
Dafür hat die Aufbaugruppe die Wandernadel erfunden, die sich an die Halstücher stecken lässt, ganz wie beim Wanderverein und dazu den Wanderpass wie auf Pilgerwegen. Das soll nachhaltig wirken, denn für den ersten zweitägigen Haijk am Granestausee im Harz gab es zwei Stempel in den Pass. Der quasi vor der Haustür liegende Harz ist auch Namensgeber der Wandernadel. Und da die Aufbaugruppe sich zunächst eher in der Region bewegen wird, füllen die Wanderpässe gestempelte Erinnerungen an schöne Plätze im und am Harz - so lernt man seine Heimat kennen. Und zwar zu Fuß, denn Wandern gehört zum Pfadfinderleben, dass man das eigentlich gar nicht betonen muss...
Die Stiftung Pfadfinden unterstütze das Projekt im Rahmen des Förderbereich „Ratz Fatz“ mit einem Betrag von 150 Euro.