In diesem Jahr fand das Bürgerfest des Bundespräsidenten nicht in Berlin, sondern in Bonn statt. Rund um die Villa Hammerschmidt würdigte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Freitag, dem 4. September, Menschen und Organisationen, die sich ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren. Der rdp war mit Pfadfinder*innen aus seinen Mitgliedsverbänden vertreten.
Am Samstag öffnete das Bürgerfest seine Türen für die Öffentlichkeit. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, die Villa Hammerschmidt und den Park zu erkunden und dabei mit den zahlreichen Vereinen und Initiativen ins Gespräch zu kommen. Für Monti war besonders beeindruckend, wie groß das Interesse daran war, „Orte der Demokratie live zu erleben“.
Auch der rdp zeigte, was Pfadfinden ausmacht. In einer Jurte konnten Besucher*innen Knotentechniken ausprobieren. Wer erfolgreich geknotet hatte, bekam als kleine Belohnung ein Rubbel-Tattoo. Ein Angebot, das viele neugierig machte und schnell für Gespräche sorgte.
Bemerkenswert war auch, wie viele Pfadfinder*innen am Freitag in Kluft auf dem Gelände unterwegs waren. Sie wurden von anderen Besucher*innen angesprochen – darunter auch Menschen, die selbst einmal Pfadfinder*innen waren oder einen Bezug zur Pfadfinderbewegung hatten.
Für Monti war das Bürgerfest vor allem eine gute Gelegenheit, über den eigenen Tellerrand zu schauen: „Es war spannend zu sehen, wie andere NGOs und Organisationen ihr zivilgesellschaftliches Engagement präsentieren.“ Der Austausch mit den anderen Engagierten sei inspirierend gewesen und habe gezeigt, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement in Deutschland ist.
Und natürlich gab es auch einen ganz besonderen Moment: Einige der Standbetreuer*innen ergatterten sogar ein Selfie mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Für den rdp war das Bürgerfest damit mehr als ein besonderer Veranstaltungsort. Es war eine Gelegenheit, sichtbar zu machen, wofür Pfadfinden steht: junge Menschen übernehmen Verantwortung und bringen sich aktiv in die Gesellschaft ein.

