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Stiftungsempfang: Begegnungen und Wertschätzung

Rund 150 Stifterinnen und Stifter folgten am Dienstagabend der Einladung der Stiftung Pfadfinden zum Stiftungsempfang im Café Kränzchen auf dem JuBULAeum. Nach Tagen voller Lagerleben bot der Abend Gelegenheit, innezuhalten, alte Freundschaften aufzufrischen und neue Kontakte zu knüpfen.

Bereits beim Stehempfang herrschte eine herzliche Atmosphäre. Alle Gäste erhielten ein individuell gefertigtes hölzernes Namensschild, das schnell zum Gesprächseinstieg wurde. Am Fotopoint entstanden die ersten Erinnerungsfotos, die gleich vor Ort ausgedruckt und mitgenommen werden konnten.

Anschließend begrüßte der Vorstand der Stiftung Pfadfinden die Gäste. Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des „Das war Spitze!“-Preises. Ausgezeichnet wurde der Stamm Weiße Rose aus Dortmund für sein beeindruckendes Projekt zur Geschichte der Widerstandsgruppe Weiße Rose. Die Jugendlichen hatten sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und die historischen Orte in München besucht. Mit ihrem Projekt zeigen sie eindrucksvoll, wie Pfadfinden historische Bildung, Demokratieverständnis und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.

Vorstandsvorsitzende Jacqueline Weil blickte auf die Entwicklung der Stiftung Pfadfinden und ihre Arbeit im vergangenen Jahr zurück. Besonders erfreulich: Immer mehr Menschen engagieren sich langfristig für die Stiftung. Deshalb konnten an diesem Abend mehrere Stifterinnen und Stifter in die Silberne Stiftungsrunde (ab 5.000 Euro Zuwendungen) und die Goldene Stiftungsrunde (ab 10.000 Euro Zuwendungen) aufgenommen werden.

Beim anschließenden Fingerfood-Buffet wurde gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Der Stiftungsempfang war aber vor allem eines: ein herzliches Dankeschön an die vielen Menschen, die das Bundeslager mit ihrem ehrenamtlichen Engagement möglich machen. Ob in der Technik, auf dem Jubiläumsplatz, in den Unterlagern, im Sicherheitsdienst, bei den Sanitäterinnen und Sanitätern oder in vielen anderen Aufgabenbereichen – ohne ihren Einsatz wäre ein Bundeslager dieser Größe nicht denkbar.

Den stimmungsvollen Abschluss bildete die Mitternachtslesung von Tom Levine, der den Abend mit Betrachtungen rund um die Gefühlswelten von Autofahrern ausklingen ließ.