2020

Politikbetrachtung virtuelle – Pfadfinder engagieren sich eben immer

Wie der BdP zu Corona-Zeiten das Engagement in gesellschaftlichen Fragen online fortsetzte

Die Welt dreht sich weiter, auch wenn Corona die tägliche Diskussion beherrscht und reale Treffen zum Erfahrungsaustausch und zur Vertiefung anderer Themen zeitweise unmöglich macht. Aber solche Themen, wie sie die jungen Leute in der Ranger-  und Roverstufe des BdP bewegen und die zur pfadfinderischen Verantwortung gehören, existieren ja auch während der Pandemie und warten auf engagierte Bearbeitung.

Diese Situation war die Vorlage für die Veranstaltungsreihe „Politischer Garten“  des BdP. Die Bundesarbeitskreise Flucht&Asyl, Politische Bildung und Rainbow hatten sich zusammen getan, um online an den Inhalten zu arbeiten. Bei diesem digitales [mo:ti] genanntem Format konnten sich interessierte Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Erwachsenenstufe einbringen und an den digitalen Workshops „Argumentationstraining gegen rechts“, „Klimagerechtigkeit – Was ist das?“ „Gegenrede – Was wir gegen den Hass im Netz tun können“ teilnehmen. Dazu waren externe Fachreferent*innen eingebunden. Zusammen mit den jeweiligen Gruppen und  Arbeitsgemeinschaften aus dem BdP führten sie über ein verlängertes Wochenende durch die virtuellen Treffen. Zwischen sechs und 60 Ranger und Rover waren online – das ist eine gute Basis, die brandaktuellen Inhalte in die Gruppen weiter zu tragen. Damit wichtige gesellschaftliche Themen nicht untergehen in der Corona-Welle.   

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 750 Euro.

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